Wer, was, wieso und warum

Wer bin ich und wenn ja wie viele?

Derart philosophische Fragen werde ich hier wohl nicht beantworten. Im Gegenteil – was hier zu lesen ist, ist alles meinem Kopfkino während meiner Wander- bzw. Pilgerreisen entstanden. Ich habe währenddessen Tagebuch geschrieben und so versucht, meine Eindrücke, Erlebnisse und Gedanken festzuhalten. Ich bin wie gesagt kein Schriftsteller oder Philosoph, also erwartet bitte nicht zu viel.

Aber wer ist „ich“? Nun, wie der Titel des Blogs schon sagt, gestatten:

Stefan. Beruflich eher sachlich als Ingenieur unterwegs. 1978er Jahrgang, habe ich also vor nicht allzu langer Zeit das 4. Mal den zehnten Geburtstag gefeiert. In (wieder) Aachen wohnender Kölner, Rheinländer, überzeugter Europäer. Frischluftfanatiker.

Das Pilgern war und ist für mich etwas besonderes, daher habe ich ein gewisses Mitteilungsbedürfnis. Zumal ich mir vor meinen Langstreckenwanderungen gerne in Foren und Blogs die Erfahrungen und Tipps anderer zu Gemüte führe. Vielleicht kann ich hierdurch etwas wieder zurückgeben? Abgesehen davon kann es ja wohl nicht sein, dass ich das nicht nur für mich selbst aufgeschrieben habe!

Ich werde nicht regelmäßig etwas veröffentlichen. Wenn ich Zeit, Lust und Laune habe, kommen einige Beiträge „en Bloc“, dafür vielleicht eine Zeit lang gar nichts. Immerhin ist dies ein Hobbyprojekt und so soll es auch bleiben.

In den letzten Jahren habe ich noch viele andere Touren unternommen, bei denen ich zwar auch Wandern oder „Trekken“ war, ich aber nichts aufgeschrieben habe. Wenn mich die Muße packt, schreibe ich auch über diese Erfahrungen irgendwann einmal etwas.

Wo war ich schon überall? [amcharts.com]

Die ersten paar Wochen wird es um meinen Camino Frances nach Santiago de Compostela gehen, den ich im Herbst 2018 gelaufen bin. Im Anschluss werde ich von meinem Mosel-Camino berichten, den ich kurz vor Ostern 2019 gepilgert bin. In Norwegen bin ich auf die Hochebene der Hardangervidda gewandert und auch die Drei-Hütten-Tour in Rondane. In Schottland waren es Teile des West Highland Way. Auf Island war es ein Road Trip mit Tageswanderungen, ebenso auf La Palma. In den USA ein etwas ausgedehnterer Road Trip im Westen. Von all dem wird hier hoffentlich irgendwann etwas zu lesen sein.

Was steht denn noch aus? Nun, sobald es die Zeit zulässt, starte ich erneut nach Santiago de Compostela, folge diesmal allerdings dem Caminho Portugues. Den West Highland Way möchte ich auch noch einmal am Stück gehen. In Irland steht der Wild Atlantic Way auf dem Plan, allerdings als Road Trip. Mit dem Camper quer durch Kanada ist ein Traum von mir. Ebenso Australien und Neuseeland. Das sind erst einmal nur die „großen“ Ziele für die kommenden Jahre. Aber warum in die Ferne schweifen? In Deutschland gibt es ja auch genügen (Fern-)Wanderwege, mal schauen, was sich da ergibt.

…und nun? Viel Spaß beim Lesen. Fragen, Wünsche, Anregungen und Kritik könnt Ihr natürlich gerne in den Kommentaren hinterlassen. Über Berichte Eurer eigenen Erfahrungen freue ich mich selbstverständlich auch!

Viele Grüße
Stefan