Caminho Português Tag 4 – Besser geht’s nicht

09. September 2020 – Barcelos nach bis zu Fernanda (ca. 20 km)

So langsam bekomme ich Routine darin, nicht wirklich durch- oder ausschlafen zu können. Heute waren es keine Möwen, Hunde, Mücken oder Blätter, auch das Bett war lang genug. Aber die Matratzen haben gequietscht ohne Ende! Keine Ahnung, was hier anders war, als sonst – denn diese Matratzen mit Kunststoffüberzug (hygienischer und weniger anfällig für Bettwanzen) gibt es ja schon länger in inzwischen jeder zweiten Herberge. Aber hier hörte es sich bei der kleinsten Bewegung an, als ob man zwei Luftballons aneinander reibt. Dementsprechend war die Nacht für uns alle ziemlich unruhig und wir hatten echt Angst uns umzudrehen und damit die jeweils anderen zu wecken. Dazu waren die Bettgestelle ziemlich durchgelegen. In meinem Bett hat sich eine Querstrebe genau auf Höhe meiner Hüfte durch die Matratze gedrückt – was dazu geführt hat, dass ich mich eh‘ schon übermäßig von links nach rechts drehen wollte. Teufelskreis.

Wir wollten heute früh los, um bis zur Mittagshitze schon ein gutes Stück hinter uns gebracht zu haben. Immerhin haben wir es geschafft, gegenüber gestern eine halbe Stunde früher auf der Bahn zu sein. Vor allem, weil wir das Frühstück auf später verschoben haben. Denn das war eine Vorgabe von Doro: Kein Frühstück, bevor wir nicht mindestens 5km weit gelaufen sind.

Blöd nur, dass die erste Frühstücksmöglichkeit, das „Restaurant 2000“ erst nach knapp 10 Kilometern auf unserem Weg lag. Vorher ging es schon ein ganzes Stück bergauf und die Sonne hat heute schon am Vormittag alles gegeben. Von daher wäre eine Pause, ob Frühstück oder nicht, für uns eh fällig gewesen. Scott und Collin ziehen aber durch und gehen weiter, denn hier gibt es keine „süßen Teilchen“. Damit hat Scott auch seinen Spitznamen für die nächsten Tage bei uns weg.

Im Restaurant sind sie offenbar noch nicht wirklich auf Besuch eingerichtet, denn die Kaffeemaschine ist noch nicht eingeschaltet und die Sonnenschirme auf der Terrasse richten wir uns schlichtweg selbst her. Da wir dann aber gemütlich im Schatten sitzen, macht es uns nicht allzu viel aus, dass es hier alles ein bisschen länger dauert.

Vroni nutzt die Gelegenheit, um sich um ihre Blasen zu kümmern. Sie hat sogar die Schuhe gewechselt, aber das sieht schon böse aus.

Camino provides

Generell ist der Caminho auch heute wieder sehr unbarmherzig, was die Verfügbarkeit von Schatten angeht. Nicht, dass es links und rechts neben dem Weg keine Bäume oder Sträucher gäbe – aber der Weg führt nun Mal direkt nach Norden, das bedeutet, dass die Sonne den ganzen Tag quasi hinter einem steht und die Schatten parallel zur Straße bzw. dem Weg geworfen werden.

Dafür werden wir aber von anderer Seite verwöhnt. Man kann also nicht behaupten, dass der Caminho nicht irgendwie um einen Ausgleich bemüht ist. Denn wir futtern so ziemlich alles, was am Wegesrand wächst – und dass ist ziemlich üppig. Weintrauben gibt es an jeder Ecke. Und auch, wenn die teilweise schon überreif sind, hängen noch genug an den Reben, dass man sich ab und an ein paar Pflücken kann. Bei einem Apfelbaum können wir auch nicht widerstehen. Die Früchte sind zwar ziemlich fest, aber dafür umso süßer. Vroni isst gefühlt jeden Feigenbaum leer, an den sie rankommt. Ich selbst bin nicht so für Feigen, da wären mir Zitrusfrüchte lieber – aber die sind leider alle noch nicht wirklich reif. Also bleibe ich bei Trauben.

Der Mais ist – wenn er nicht schon abgeerntet wurde – auch reif. Aber da bin ich auch nicht so sehr Fan von. Einen Kolben vom Grill mit Butter, gerne. Aber so? Nope.

Woran merkt man, dass Pilger so richtig kaputt sind? Richtig, irgendwann spricht niemand mehr und alle stapfen nur noch vor sich hin. Das einzige, was man noch hört, sind schlurfen und kühmen. Die Hitze macht uns allen wirklich zu schaffen, heute sind die Temperaturen gleich noch einmal 2 Grad höher, als gestern. Dazu weht kein Fitzelchen Wind.

Nach einer Linkskurve taucht dann eine grob gepflasterte Brücke auf, die so aussieht, als wäre sie seit den Römern unverändert geblieben. Von diesen kleinen, steinernen Bogenbrücken überquert man unzählige im Laufe des Caminho. Daher war hier auch nicht viel zu erwarten. Aber direkt dahinter: Ein kleiner Badestrand! Und es war keine Fata Morgana! Collin, Scott und auch Jann und Melina waren schon im Wasser. Ohne groß zu zögern, haben wir auch unseren Kram abgestellt, uns badefertig gemacht und ab ins kühle Nass. Ich weiß gar nicht, wann ich das letzte Mal spontan in einem Fluss schwimmen war, das ist Ewigkeiten her.

Gott, wie gut das tut! Das Wasser ist wirklich kalt, aber das ist bei der Hitze genau das Richtige. Einfach nur genial! Der Fluss muss hier über eine kleine Staustufe, das Wasser fließt da teilweise nur fingerbreit drüber. Die Mauer ist breit genug, um sich drauf zu legen und such umspülen zu lassen. Wir sind hier in unserem eigenen keinen Pilgerparadies. Zum perfekten Glück fehlt nur eine große Kühltruhe mit Kaltgetränken.

Abtrocknen ist gar nicht nötig, die Sonne erledigt das auch so in wenigen Minuten. Aber mein Handtuch schmeiße ich, nachdem ich mich wieder angezogen habe, ins Wasser. Das kommt um meinen Hals, so kühlt es wenigstens eine Zeitlang. Dazu kommt auch endlich wieder ein bisschen Wind auf. Herrlich.

Wäre ich alleine unterwegs gewesen, ich wäre vermutlich einfach an diesem schönen Platz vorbei gelaufen.

Quantenphysik?

Doro, Lina, Vroni, Melina und Jann wollen heute in der Casa Fernanda einkehren. Ich würde gerne weiter bis nach Sobreiro, da mir die Etappen sonst ein bisschen zu kurz werden. Scott und Collin haben vor, heute noch Ponte de Lima anzupeilen. Das wiederum wäre mir dem Wetter auf jeden Fall zu weit.

Jann, Melina, Collin und Scott sind relativ fix wieder davongezogen. Davon unbeeindruckt quälen Doro, Lina, Vroni und ich uns weiter durch das portugiesische Hinterland über eine staubige Piste. Es noch 2,5km bis zum nächsten Ort und damit zur Casa Fernanda, da ist bei mir plötzlich Ende. Ich habe das Gefühl, kurz vor dem Hitzekoller zu stehen. Glücklicherweise steht gleich ein einer Einmündung zu einem Feldweg ein Grüppchen Bäume und spendet Schatten. Dazu wächst das Gras hier so struppig, dass ich mich kurzerhand lang ins selbige hinlege und tief durchatme. Die drei Mädels tun es mir nach.

Ich futtere zwei der Müsliriegel, die ich als Notfallproviant seit Porto mitschleppe und trinke ausgiebig. Irgendwann ziehe ich den Hut über mein Gesicht – nur kurz entspannen. Schwupps – eingenickt. Zwar nicht lange, aber erholsam. Das Wetter macht mir eindeutig zu schaffen.

Trotzdem raffen wir uns nach einer guten halben Stunde wieder auf, irgendwann sollten wir ja auch ankommen und ich möchte ja noch weiter gehen. Also richten wir uns wieder her, sehen zu, dass wir keinen Müll liegen lassen und tippeln weiter.

…und legen die wohl schnellsten 2,5 Kilometer unseres Lebens zurück. Entweder sind wir durch ein Wurmloch gestolpert oder haben den Warpantrieb gezündet, jedenfalls stehen wir nach gerade einmal 10 Minuten vor der Casa Fernanda. Des Rätsels Lösung: Wir sind davon ausgegangen, wir müssten bis Vitorino dos Piães. Fernandas Häuschen steht aber knapp 2 Kilometer vor dem Ort. Wir sind schon ein paar Helden…

Verabschieden tun wir uns zunächst nicht, denn ich gehe auch mit rein und möchte mir ein bisschen frisches Wasser und einen Pilgerstempel holen. Aber was soll ich sagen – ich hatte mir für diesen Caminho vorgenommen, mehr auf meinen Bauch zu hören. Genau das tue ich in diesem Moment, denn ich beschließe, zu bleiben.

Vom Weg aus geht es durch einen verwunschenen Garten, dann steht man auf der Wiese vor Fernandas Haus. Alles üppig grün, überall Sitzgelegenheiten, eine offene Küche und zwei große Karaffen mit Wasser bzw. Orangensaft. Dazwischen laufen mindestens zwei Hunde, zwei Katzen, zwei Enten und Hühner durch die Gegend. Gerüchten zufolge gibt es auch ein Minischwein, das lies sich aber nicht blicken. Und natürlich die Hausherrin Fernanda, ein absoluter Schatz!

Da ich mich nicht angekündigt habe, gibt es für mich allerdings kein Bett mehr. Aber Fernanda ist wohlbekannt dafür, immer noch einen Trumpf in der Hinterhand zu haben, denn für mich plant sie die Schlafcouch unter dem Vordach hier im Garten ein. Ob es ok für mich wäre, draußen zu schlafen? Ok? Mehr als das! Bei dem super Wetter draußen schlafen und vielleicht dabei noch Sterne gucken zu können? Da braucht man mich nicht zwei Mal zu fragen.
Später kommen noch zwei Engländerinnen, ebenfalls unangekündigt. Auch für die beiden hat Fernanda noch einen Schlafplatz, sie werden nämlich kurzerhand bei den Nachbarn untergebracht. Ich glaube ja, das organisiert sie alles nicht zum ersten Mal 😊

Ich hätte mir ja sowas von in den Hintern gebissen, wäre ich nicht hier geblieben. Es ist so toll hier! Collin und Scott hingegen sind nicht zu überzeugen. Die beiden ziehen in Richtung Ponte de Lima von dannen.

Eine Offenbarung!

Nachdem Fernanda alle Pilger irgendwie untergebracht hat, macht sie sich an die Zubereitung des Nachmittagssnacks – Bolinhos de Bacalhau, Pimientos de Padrón, gefüllte Champignons und eine große Platte Rohkost. Dazu weißen und roten Vinho Verde. Besonders der Weiße ist sehr fruchtig und yummy.

Fernanda betreibt übrigens keine Herberge in dem Sinne. Es ist eine Privatunterkunft, in die man „eingeladen“ wird. Bis vor ein oder zwei Jahren auch über Spenden finanziert. Aber da wohl viele Pilger dieses rundum-sorglos-Paket der Extraklasse nicht ausreichend honoriert haben, hatte Fernanda nur die Wahl zwischen ihren „Service“ einschränken oder das Donativo-Konzept aufgeben. Ich kann mir bei der Begeisterung, mit der Fernanda und auch ihr Mann Jocinto den Laden hier schmeißen, gar nicht vorstellen, dass die beiden überhaupt weniger leisten könnten, wollen schonmal gar nicht. Also bitten sie inzwischen darum, doch mindestens 8€ zu geben. Aber selbst das ist echt ein Witz – eine Übernachtung hier ist fast mit Gold nicht aufzuwiegen.

Zwischen Snack und Abendessen sitze ich auf der Wiese und schreibe Tagebuch. Die anderen sind überall im Garten verteilt, quatschen miteinander oder dösen in ihren Betten. Es ist der Himmel auf Erden.

Zwischendurch schlägt dann meine Stunde, will heißen: Mein Mund ist einmal mehr schneller, als mein Hirn. Als wir irgendwann auf das Thema „Wie behandelt ein Pilger am besten seine Blasen?“ kommen, will ich *eigentlich* sagen, dass eine aufgestochene Blase ja im Gegensatz zu einer blutenden Wunde gerne offen bleiben darf, um auszutrocken. Stattdessen schaffe ich das wunderbare Wort „Blunde“ und ich finde, die Duden-Redaktion sollte sich dieser Wortschöpfung annehmen.

Gerade als man glaubt, es könne gar nicht mehr besser werden, ruft Fernanda zum Abendessen. Wir sitzen in der großen Küche alle um einen großen Tisch herum. Fernanda und Jocinto schwirren umher und stapeln bergeweise Essen auf dem Tisch. Dass alles mehr als gut schmeckt, ist eigentlich überhaupt nicht verwunderlich. Wer hier nicht satt wird, ist selber Schuld. Wahnsinnig lecker. Dazu wieder die beiden Vinho Verde – und Portwein. Auch in weiß und rot. Ich habe bisher noch nie weißen Port getrunken, da könnte ich mich dran gewöhnen. Im Laufe des Abends habe ich mir bestimmt eine halbe Flasche einverleibt.

Nach dem Essen präsentiert Jocinto noch einen Absacker. „Schnaps“, wie er ihn nennt. Eine klare Flüssigkeit, in einer unbeschrifteten Flasche mit Bügelverschluss. Das kann schon nichts gutes bedeuten – und in der Tat, das Zeug ist echt hart. Eine Runde trinke ich mit und von Jann lasse ich mich noch zu einem zweiten Gläschen überreden, aber danach ist aus reinem Selbstschutz Schluss. Da bleibe ich lieber beim Port, der hat auch genug Prozente. Jann hingegen tut sich mit Krzysztof aus Polen zusammen und bechert ordentlich einen weg.

Eine der beiden Engländerinnen hat heute Geburtstag, also wird kräftig gefeiert. Für sie gibt es „Happy Birthday“ in allen am Tisch vertretenen Sprachen – Portugiesisch, Spanisch, Italienisch, Englisch, Polnisch und Deutsch. Ja, heute sind wir Mal international unterwegs. Jocinto packt seine Gitarre aus und unsere beiden Gastgeber fangen an, Lieder zu schmettern. Irgendwann übernimmt die HiFi-Anlage und dudelt Rock und Pop der 80er und 90er.

Ich gebe es zu – an diesem Abend war Corona so weit weg, wir hätten auch auf einem anderen Planeten sein können. Ob es am Alkohol gelegen hat? Keine Ahnung, aber irgendwie ist an diesem Abend bei uns allen ein Knoten geplatzt und man hat gemerkt, dass sich bei jedem ziemlich viel angestaut hat. Ich habe mir sagen lassen, dass es bei Fernanda zwar immer recht gesellig hergeht, dass unser Abend aber schon eine ziemliche Ausnahme war.

Natürlich ist das dumm gewesen, so ohne Abstand und Maske. Ich kann mich da auch weder rechtfertigen noch irgendetwas zur Entschuldigung vorbringen. Wir waren allesamt an diesem Abend unvernünftig. Punkt. Aber wie der Kölner so schön sagt: Et hätt noch immer jot jejange. Zum Glück.

Da Fernanda und Jocinto dann doch irgendwann gerne noch die Küche aufräumen möchten – und sich dabei von uns partout nicht helfen lassen wollen – verlagert sich die ganze Truppe nach draußen. Mehr oder weniger um meine Schlafstatt herum bzw. drauf. Wir unterhalten und noch eine ganze Weile und das Thema Corona kommt – trotz unserer Sorglosigkeit heute Abend – natürlich aufs Tapet.

Ich habe eine der Pilgerinnen bisher noch gar nicht erwähnt, obwohl sie mir bzw. uns schon mehrfach über den Weg gelaufen ist und Jann ihretwegen auch schon eine schlaflose Nacht hatte, denn sie schnarcht wohl extrem. Der Grund weshalb ich sie bisher nicht erwähnt habe ist, dass sie eine Corona-Leugnerin ist. Ich will hier niemanden denunzieren oder auch nur den kleinsten Hinweis auf ihre Identität geben. Für meinen Jakobsweg spielt sie ohnehin nur eine untergeordnete Rolle, von daher… Aber heute beende ich leider wegen ihr den schönen Abend. Denn als sie mit den typischen „Da gibt es doch gar keine Beweise für“, „Alles Quatsch“ und „Da muss man auch Mal drüber nachdenken dürfen!“ anfängt, wird es mit zu viel. So nüchtern bin ich noch, dass ich möglichst diplomatisch, aber bestimmt kundtue, ich sei für gesellschaftspolitische Diskussionen ja immer zu haben, sie säße aber auf meinem Bett und ich würde jetzt wirklich gerne schlafen.

Das soll den Tag aber absolut nicht trüben, denn ich bin ohnehin schwer bettreif. Vorher zwinge ich aber noch einen halben Liter Wasser in mich rein, um dem Kater morgen früh entgegen zu wirken. Anschließend geht’s ab in den Schlafsack. Licht aus und Augen zu.

Übrigens schleppe ich den Brief immer noch mit mir rum. Vielleicht habe ich ja Tomaten auf den Augen, aber ich habe den ganzen Tag keinen Briefkasten gesehen.

4 Gedanken zu “Caminho Português Tag 4 – Besser geht’s nicht

  1. Pilgererlebnis deluxe, lieber Stefan. Ich bekomme glatt Gänsehaut und wünsche mir, ich hätte Zeit (und Mut) gehabt, im September auch noch den Portugues zu machen. Jetzt habe ich erst wieder im Dezember Zeit und bis dahin wird uns Corona sicherlich voll im Griff haben, auch wenn diese eine Mitpilgerin das nicht wahrhaben will. Es ist erstaunlich, wie anders Dein Schreibstil auf diesem Weg ist… bin gespannt, wie es bei Dir weiter geht.

    1. Liebe Sonja,

      gegenüber dem Francés und auch dem Mosel-Camino hoffe ich, dass mein Schreibstil wirklich anders ist (hoffentlich auch im positivem Sinne). Denn beim Português bin ich vollkommen frei von irgendwelchen Dingen im Hinterkopf, die mich belasten oder grübeln lassen. Das war auf den anderen Jakobswegen anders, vor allem waren das dann auch keine Dinge, die ich unbedingt mit der Öffentlichkeit teilen wollte.

      Was z.B. den Eifelsteig angeht, auch wenn es erst über 3 Etappen ging – Ist mein Stil da auch so anders? Es fehlt mangels Kontakt zu anderen Wanderern die persönliche Komponente, klar. Aber ansonsten fand ich, habe ich da auch einen annehmbaren Schreibfluss an den Tag gelegt 😄

      Aber ja, der Weg ist für mich bis hierher fast perfekt. Einziges Manko sind vielleicht die Nächte… Es war ein unglaubliches Glück, das in dieser Art, mit diesen Menschen, erleben zu dürfen. Wenn die „Situation“ es zulässt, bekommst Du auch Deine Gelegenheit und ich wette, es wird mindestens genauso toll!

      Viele Grüße
      Stefan

  2. Ich kann mich Sonja nur anschließen – da ist jetzt auch in deinen Texten genau das „typisch caminische“ Feeling. Es freut mich so sehr zu sehen, dass du so tolle Leute (-1) um dich hattest. Und diese Unterkunft klingt nach einem echten Edelstein!

    1. Ja, nicht nur die Herberge, auch Fernanda selbst und ihr Mann sind echte Edelsteine. Egal wie die jeweilige Etappenplanung aussieht, da MUSS man einfach einkehren, sonst verpasst man etwas.

      Dieser Abend war rückblickend das Sahnehäubchen auf einem ohnehin tollen Camino.

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