Caminho Português – Vorgeplänkel

Lauf, Forrest, lauf!

Wahrscheinlich denkt ihr jetzt, dass ich ein bisschen bekloppt bin, schließlich fällt der Startschuss zu meinem nächsten „großen“ Pilgerweg erst in gut drei Monaten. Nun, normal kann jeder. Außerdem ist es einfach eine ganze Menge Vorfreude, gepaart mit Ungeduld und zu viel Zeit an regnerischen Wintertagen. Denn den Eintrag hier habe ich schon seit einigen (um nicht zu sagen: etlichen) Wochen mehr oder weniger fertig. Stückchen für Stückchen geschrieben, während ich mich nebenbei um das wann und wie gekümmert habe. Auf den Punkt gebracht: Auch dieses Jahr „caminot“ es bei mir wieder.

Diesmal weder spontan noch aus einer persönlichen Situation heraus, in der ich die Reißleine ziehen musste, wie bei meinem ersten Jakobsweg, dem Camino Francés vor anderthalb Jahren. Nein, dieses mal begebe ich mich aus niederen Instinkten und komplettem Eigennutz auf den Weg. Ganz einfach, weil ich es kann. Ich möchte nämlich mit einer mittleren Dosis Pilgerdasein meine Camino-Sucht befriedigen. Es geht mir zur Zeit super und ich habe Spaß an meiner Arbeit. Trotzdem möchte ich mich ein paar Tage abseilen und die Freiheit eines Jakobsweges genießen. Drei Wochen nehme ich mir dieses Mal dafür Zeit. Seit ich von meinem ersten Jakobsweg aus Santiago de Compostela zurückgekehrt bin – nein, eigentlich schon seit ich in Santiago angekommen bin – denke ich an den Weg, die Erlebnisse, die Begegnungen zurück. Nahezu jeden Tag. Diese knapp 6 Wochen waren einfach zu intensiv, um sie einfach beiseite zu schieben.

Seit etwa einem Jahr möchte ich jetzt schon starten. Im Grunde seit ich mich entschieden habe, im letzten Frühjahr stattdessen den Mosel-Camino zu beschreiten, weil der damals besser in meine Zeitplanung passte. Danach kam „immer“ etwas anderes dazwischen – neuer Job, man will nicht direkt Urlaub nehmen, Umzug, dann ließ die Arbeit keine Zeit, … Es war aber klar, dass diese Tour nur aufgeschoben und nicht aufgehoben ist. Also geht es für mich jetzt wieder los.

Mein Ziel: Portugal. Genauer gesagt: Porto. Von dort aus dann ungefähr 250 Kilometer zu Fuß Richtung Norden bis nach Santiago de Compostela. Und es geht sogar noch ein Stück weiter – denn die 10-12 Etappen des Caminho Português sind mir eigentlich zu wenig, da ich wahrscheinlich auch diesmal ein paar Tage brauchen werde, um den Alltag in meinem Kopf auszuschließen und in das Pilgerleben richtig eintauchen zu können. Deswegen wird gleich im Anschluss noch der Camino a Fisterra mit gut 90km in vier Teilstücken hinten dran gehangen. Abgesehen davon will ich dort ganz einfach einmal hin und den Sonnenuntergang am Kap bewundern (so denn das Wetter mitspielt). Eigentlich müsste die Zeit sogar reichen, um im Anschluss noch nach Muxia weiter zu pilgern. Das wären noch einmal gute 30 Kilometer, mit viel Elan ein, sinnvoller aber zwei weitere Tage. Oder mit dem Bus von Fisterra aus, das werde ich dann sehen. Ich bin ja nicht auf der Flucht. Ob aus dem Camino Fisterra ein Camino Fisterra y Muxia wird, entscheide ich also spontan. Außerdem wäre Muxia für mich eher ein Goodie am Ende. Für dieses Mal sehe ich das Ende meines Pilgerwegs in Fisterra. Weshalb? Dazu weiter unten mehr.

Viele Wege führen nach Rom Santiago

Also der Caminho Português soll es diesmal sein. Klingt einfacher, als es ist, zumindest was die Routenauswahl angeht. Die meisten Jakobswege führen von A nach B, vielleicht mal mit einem kleinen Schlenker links und rechts. Aber den Caminho Português gibt es eigentlich gar nicht. Es gibt – unter anderem – die Variante „da Costa (an der Küste entlang), den „Central“ (durch das Landesinnere), den Abzweig „Espiritual“ (ein Schlenker zur Küste kurz vor Santiago) und eine recht neue Wegführung über Braga weiter im Osten. Alle haben ihren Reiz. Alle haben dasselbe Ziel, nämlich Santiago. Alle kann ich aber nicht pilgern (zumindest nicht auf ein Mal), also muss ich mich im Vorfeld schon zumindest grob festlegen.

Einige Varianten des Caminho Português – und das sind nur die Strecken ab Porto…
Quelle: http://www.caminador.es

Dass ich in Porto und nicht schon in Lissabon starte, war schnell klar. Ich bekomme leider nicht genug Urlaub, um diese längere Strecke am Stück pilgern zu können und um sie auf zwei Abschnitte aufzuteilen ist sie mir wiederum zu kurz. Von der relativ neuen Wegführung über Braga nehme ich deswegen vorerst Abstand, weil ich von anderen Pilgern viele tolle Dinge gesehen und gelesen habe, denen ich auf dem Küstenweg oder dem zentralen Weg auch begegnen könnte. Also habe ich die Qual der Wahl und werde der wohl populärsten Variante, d.h. einem Mix aus beidem, folgen.

Ich möchte die ersten Tage an der Küste entlang laufen. Dabei ist das erste Stückchen nicht einmal der Küstenweg, denn der würde von Porto aus sinnigerweise erst einmal durchs Landesinnere verlaufen. Ich beginne mit der „Senda Litoral“, die von der Kathedrale aus runter ans Ufer des Douro führt und von da an immer am Wasser entlang, bis sie dann irgendwann auf den Küstenweg stößt. Alle Unklarheiten beseitigt? Kurz danach wechsle ich dann bei Rates auf den Camino Central. So spare ich mir das zumindest laut meinem Pilgeführer wenig ansprechende Stück über Land zwischen Porto und Rates. Ab und an bin ich offensichtlich halt doch ein kleines Herdentier… Aber im Endeffekt werde ich mich dann doch spontan entscheiden. Vielleicht treffe ich ja bis dahin eine*n Mitpilger*in, der/die an der Küste entlang möchte? Dann wäre es ja Blödsinn, alleine ins Landesinnere abzubiegen. Also, wer weiß… Zwischen dem direkten Weg und der Variante Espiritual muss ich mich erst kurz vor dem Ende entscheiden. Da mache ich mir jetzt noch keinen Kopf drum.

Ob die Beliebtheit der Wegstrecke meiner Wahl ein Vor- oder eher ein Nachteil ist, werde ich dann erleben. Die Crux ist, dass ich gerne andere Pilger kennenlernen möchte. So gerne ich auch ab und an alleine unterwegs bin, brauche und will ich auf diesem Weg ein wenig Gesellschaft. Aber allzu viel ist dann auch wieder doof – was die Verfügbarkeit der Plätze in den Herbergen angeht und den Trubel unterwegs. Da hoffe ich ganz einfach darauf, dass die Situation Ende April und Anfang Mai noch erträglich ist, dass sich also die großen Pilgerströme erst nach mir gen Santiago aufmachen. Sofern es doch die Variante da Costa bis zum Schluss bleiben sollte, habe ich das Problem zumindest bis Spanien wahrscheinlich eher nicht, denn da ist das Pilgeraufkommen im Vergleich noch recht überschaubar.

Übrigens werde ich erst einmal bei der portugiesischen Schreibweise des Weges bleiben. Diesmal ist es also zunächst ein Caminho und kein Camino. Zumindest bis zur spanischen Grenze bei Tui. Also: Bom Caminho statt Buen Camino. Obrigado statt Gracias.

Leaving on a jetplane

Dieses Mal geht es mit dem Flugzeug auf die iberische Halbinsel, Flugscham hin oder her. Mit Bus und Bahn habe ich 2018 bei meiner An- und Abreise zum/vom Francés doch gemerkt, dass es sehr viel Zeit kostet und so richtig entspanntes Reisen ist das für mich mit meinen über 190cm dann leider doch nicht. Die Tickets sind also schon seit einigen Monaten gebucht und die erste Nacht in einer Pension gleich um die Ecke der Kathedrale von Porto gleich mit. Also definitiv alles andere als spontan. Die ungefähr drei Stunden im Flieger werde ich trotz Holzklasse wohl eben noch so überstehen.

Wie das dann mit meinem Rucksack läuft, werde ich einfach mal abwarten. Bisher hatte ich entweder nur einen kleinen Rucksack als Handgepäck oder den Rucksack noch mit in einen Koffer gepackt. Aber dass ich meinen großen, voll gepackten Wanderrucksack als Gepäck aufgebe, hatte ich bisher noch nicht. Ich werde ihn wohl vorher gut in Folie einpacken, damit außen nichts rumbaumeln kann.

Das Schöne ist, dass ich – wenn der Flug pünktlich ist oder nicht noch irgendetwas (drei Mal auf Holz klopfen!) dazwischenkommt – gegen 11 Uhr in meiner Pension ankommen werde. Das heißt, ich habe fast einen ganzen Tag, um Porto zu erkunden! Da ich bisher noch nie in Portugal und damit natürlich auch noch nie in Porto war, steht für diesen ersten Tag Sightseeing auf meiner To-Do-Liste ganz weit oben. Es ist ja nun nicht so, dass die Stadt auf den Bildern, die ich bisher von ihr gesehen habe, einen unattraktiven Eindruck macht. Da es für mich auch ab Porto wieder zurück nach Hause gehen wird, kann ich vielleicht – wenn das mit meiner groben Etappenplanung halbwegs hinhaut – vielleicht am Ende sogar noch einen Tag hier verbringen.

Vorsätze und Nachfragen, oder: Jakobsweg 2.0

Überhaupt gibt es ein paar Dinge, die ich mir für diesen Jakobsweg fest vorgenommen habe. Bei meinem ersten Versuch habe ich ja alles auf mich zukommen lassen. Die Jakobswege in Deutschland und Belgien sind ohnehin – in positivem Sinn – anders. Auch, da ich sie von vornherein schon mit einer anderen Einstellung und dem Wissen, dort größtenteils alleine unterwegs zu sein, (teil-)beschritten habe. Ich habe mir aber fest vorgenommen, nicht zu vergleichen. Wobei das wahrscheinlich fast unmöglich sein wird. Zumindest will ich versuchen, trotzdem unvoreingenommen zu sein. Vielleicht hilft ja dabei, diesmal „frei“ laufen zu können und nicht den halben Weg mit Vergangenheitsbewältigung und dunklen Gedanken beschäftigt zu sein. Außerdem, was sind schon 340 Kilometer? Hochgebirge gibt’s auch nicht, also keine Angst und los! Ich möchte den Francés auch mental nicht wiederholen, dass das nicht klappen kann, ist mir bewusst. Nein, ich möchte Neues erleben.

Auf jeden Fall will ich versuchen, offener auf meine Mitpilger zuzugehen. Ohne das hier vertiefen zu wollen, aber als gebranntes Kind fällt mir das oft schwer. Auch wenn meine rheinische Frohnatur das meistens ganz gekonnt zu überspielen vermag. Das soll die mir selbst gestellte Aufgabe, das Mantra für diesen Jakobsweg sein: Aktiver auf Menschen zugehen, ein bisschen raus aus meinem Schneckenhaus, meine Komfortzone verlassen – und zwar nicht nur die physische, die ich durch das tagelange Wandern ohnehin zu Hause zurück lasse. Mein innerer Schweinehund läuft natürlich auch mit, aber der darf gerne irgendwo auf der Strecke bleiben.

Dann gibt es noch eine ganze Reihe „weltlicher“ Dinge, die ich mir vorgenommen habe. Ich möchte mir Porto ansehen. Portwein in Porto trinken. Francesinha essen. Zwischendurch ein oder zwei Pastel de Nata futtern. Endlich doch mal Pulpo probieren. Eine große Schüssel voll Caldo Gallego in mich reinlöffeln. Anfangs Galao und später Cortado schlürfen. Abende mit Pilgerfreunden bei ordentlich Vino Tinto verbringen. Und weil ich erstaunlicherweise doch nicht nur essen und trinken möchte: Mir die Altstadt von Valença anschauen, im Kloster Herbón übernachten. Den Weg mit seiner Landschaft und den Menschen genießen und das Leben an sich noch viel mehr. Nette Menschen treffen und pilgertypische, tiefgründige Gespräche führen. Lachen. Weinen. Mir den Kopf frei denken. Kurzum: den lieben Gott einfach mal einen guten Mann sein lassen.

In Santiago möchte ich mir diesmal auch das Museum der Kathedrale anschauen. Ich habe keinen blassen Schimmer, warum ich das beim letzten Mal nicht gemacht habe. Es ist ja nicht so, als ob dafür keine Zeit gewesen wäre?! Wahrscheinlich habe ich das damals schon unterbewusst für meinen nächsten Besuch aufgespart…

Und es gibt eine Sache, die ich für mich ganz persönlich erledigen möchte und die mir sehr wichtig ist:
Weil ich ein Schussel bin, hatte ich den Stein, den ich während des Camino Francés am Cruz de Ferro ablegen wollte, zu Hause vergessen. Zwar komme ich dort nicht einmal ansatzweise vorbei, um dies jetzt nachzuholen, aber ich will zum Abschluss meines Weges ein Ritual abhalten. Ich will und werde auf den Klippen in Fisterra nichts verbrennen (wegen der Ökobilanz, weil es verboten ist, weil ich es doof finde), sondern ich werde genau diesen Stein den ganzen Weg über tragen, ihn am Ende aus der Tasche nehmen und ihn mit voller Wucht und einem lauten Schrei über die Klippen in den Atlantik werfen. Wenn dieser Stein wirklich meine inneren Lasten oder zumindest einen Teil meiner Sünden repräsentiert, kann der tosende Atlantik sich dann Jahr über Jahr daran abarbeiten und sie so stetig immer kleiner werden lassen… Das sind bestimmt so einige, schließlich wiegt der Brocken (mit der Küchenwaage gewogene) satte 185 Gramm.

185 Gramm „Sünden“

Zeit-Reisen

Ich starte auch bewusst erst nach Ostern, um dem Trubel rund um die Feiertage zu entgehen. Die Osterferien sind dann – zumindest in Deutschland – wieder vorbei. Insgesamt ist es noch so früh im Jahr, dass der große Pilgeransturm hoffentlich noch nicht eingesetzt hat. Ich gehe aber trotzdem davon aus, dass zumindest Porto – da ich an einem Wochenende starte – ziemlich voll sein wird.

Das Wetter darf meinetwegen gerne frühlingshaft sein. Ich gehe ab und an ja auch gerne durch den Regen, aber ich hoffe auf einen deutlich größeren Anteil Sonne. Aber bitte nicht zu heiß, da bin ich bekanntermaßen pingelig. Wenn ich beim Universum vorbestellen darf: 18-22°C und heiter bis wolkig bitte.

Auch wenn das vielleicht kitschig klingt, ich hoffe auf einen bunten Jakobsweg, auf dem sich der Frühling an jeder Ecke austobt. Der Francés war ja jahreszeitlich bedingt eher in Brauntönen gehalten.

Viel später wollte ich – Massenpilgern hin, Sommerwetter her – ohnehin nicht losziehen. Schließlich will ich zur Fußball-EM zu Hause sein. …und danach stehen ja noch die Olympischen Spiele an… So viel Couch-Sport… Wird ein anstrengender Sommer 😅

In Farbe. Und bunt.

Natürlich werde ich auch diesmal wieder Tagebuch führen. Ich kann Andrea gar nicht genug dafür danken, dass sie mir damals für meinen Camino Francés ein kleines Notizbuch geschenkt hat. Das hat mich erst auf den Geschmack gebracht, meine Erinnerungen überhaupt erst schriftlich festzuhalten und letztlich auch in diesem Blog hier zu verwursten. Reisetagebuch zu führen, war für mich vorher überhaupt kein Thema.

Ich habe kurz überlegt, ob ich dieses mal „live“ vom Jakobsweg berichten soll. Aber das ist nichts für mich, habe ich beschlossen. Abgesehen vom Aufwand, jeden Abend den Tag aufbereiten, Fotos sichten und sich mit dem Internet auseinandersetzen zu müssen – ich muss das Erlebte immer erst ein paar Tage sacken lassen und für mich selbst verarbeiten. Dann wird hier noch etwas ergänzt, da noch etwas verändert. Manche Dinge finde ich erst zu belanglos, um sie festzuhalten, aber mehr als ein Mal habe ich dann im Nachhinein schon gemerkt, dass mir dies und das dann doch irgendwie wichtig war und habe es nachträglich aufgeschrieben. Also gibt es auch diesmal wieder einen Jakobsweg aus der Konserve, in aller Ruhe nach meiner Rückkehr zu Hause aufbereitet. Gestreckt über wahrscheinlich mehrere Wochen.

Da ich beruflich recht oft unterwegs bin und mit einem Laptop auf diesen winzigen Klapptischen in Bus, Bahn und Flugzeug die Krise bekomme, hatte ich mir für mein Tablet eine Schutzhülle mit integrierter Tastatur besorgt. Das Ding ist echt praktisch. Jetzt überlege ich, ob ich mein Tablet nicht doch wieder mitnehmen soll, trotz des Gewichts… Digital-Detox in allen Ehren, aber mein Handy habe ich für den regelmäßigen Kontakt mit meinen Leuten sowieso dabei. Allerdings macht (falls es mal doch ein Abend alleine am Arsch der Heide werden sollte) Film gucken auf dem Mäusekino wenig Spaß. Mit dem Tablet könnte ich auch gleich die Bilder meiner Kamera (die auf jeden Fall wieder dabei ist!) anschauen und aussortieren. Ach, keine Ahnung, mal schauen… Momentan tendiere ich eher zu Notizbuch und Stift, da kann ich nämlich zwischendurch einfacher etwas aufschreiben, wenn mir danach ist. Außerdem kommt man so weniger in Versuchung, Abende mit dem Teil zu verplempern.

…also?

Nun, was erwarte ich mir von meinem Caminho Português? Alles. Nichts. Wie oben schon geschrieben, mache ich mich dieses mal auf den Weg, weil ich es kann und nicht weil ich das Gefühl habe, es zu müssen. In den Augen mancher ist das wohl kein richtiges Pilgern. Sei’s drum. Auch wenn ich nicht unterwegs sein werde, weil ich auf der Suche nach etwas bin, heißt das ja nicht, dass ich nicht vielleicht doch etwas finden kann.

Natürlich ist die Gefahr groß, dass dieser Camino meine selbst gesteckten Erwartungen nicht erfüllt. Oder überhaupt erfüllen kann, je nachdem wie man es sieht. Aber ich bin da ganz optimistisch. Alles was hier hier beschrieben habe, sehe ich eher als ein „wäre schön, wenn“ und nicht als „das muss jetzt so“. Ich nehme alles so, wie es nun mal kommt. Wenn ich vorher wüsste, was dieser Pilgerweg für mich in petto hätte, wäre es ja langweilig.

Mein Urlaub ist von meinem Chef zwar noch nicht abschließend genehmigt, aber das sollte nur Formsache sein. Der Flug ist ja so oder so schon ewig gebucht. Also geht es für mich am 18. April nach Porto. Den ersten Schritt auf der ersten Etappe gibt es dann einen Tag später. So zumindest der Plan. Aber egal was und wie es sein wird: Der Weg ist auch diesmal wichtiger, als das Ziel.

In diesem Sinne: Ultreïa! Ich freue mich wie Bolle!

3 Gedanken zu “Caminho Português – Vorgeplänkel

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